Geschrieben von: Bärbel Brüggmann Sonntag, den 02. Oktober 2011 um 07:49 Uhr
Auch nach Fukushima und dem Atomstromausstieg liegen Windräder vor der eigenen Haustür noch nicht voll im Beliebtheitstrend der Bundesbürger ( der Rheinland-Pfälzer). Umso verwunderlicher, dass schon vor fast 10 Jahren ein kleines Dorf im Hunsrück für seine Windrad-Pläne kämpfte. Auch vor Gericht und gegen die eigene Verbandsgemeinde. Nach 4 Jahren Klageweg und 5 Prozessen wurde gestern das Ergebnis gefeiert: Der Wind- und Solarpark Mastershausen gilt heute landesweit als Vorzeigeprojekt, wie SWR-4 Reporterin Bärbel Brüggmann erfuhr:
Gerade hat die Bundesregierung angekündigt, erhebliche Mittel (aktuell 85 MilionenEuro jährlich) u.a für die Dorferneuerung einsparen zu wollen. Inwieweit rheinland-pfälzische Projekte davon betroffen sind, darüber wird gerade in Mainz diskutiert. Wie wichtig jedoch solche Projekt auch in Zukunft sind, zeigt sich besonders dort, wo ganze Dörfer quasi aussterben. Fehlen junge Familien, werden Kindergärten, Schulen und Geschäfte geschlossen. Deshalb aber ziehen junge Leute auch nicht mehr dahin. Diesen Teufelskreis zu durchbrechen ist nicht einfach, aber Mastershausen im Hunsrück arbeitet daran. Bärbel Brüggmann berichtet:
Bericht: Windenergie
Bericht: Dorfvitalisierung