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Geiselnahme (G. Thomas)
Es gibt wohl kaum einen Ort in Deutschland und den Ländern, die in den 2. Weltkrieg involviert waren, der nicht von den dunklen Ereignissen dieser Zeit einiges zu berichten hätte. So fand am 4. August 1945, kurz nach dem Ende des 2. Weltkrieges, auch in Mastershausen ein, auch für Kriegszeiten, nicht ganz alltägliches Ereignis statt, welches den Ort und seine Bewohner 3 Wochen lang in Atem hielt.Zu dieser Zeit waren französische Besatzungstruppen im Ort stationiert. Ein Soldat dieser Truppen wurde eines Tages im Wald zwischen Mastershausen und Sosberg, an der Seifenwiese, angeschossen und lebensgefährlich verletzt. Er war dort mit einem Kameraden zur Jagd gegangen. Für die Franzosen war klar, der Täter konnte nur ein Mastershausener oder Sosberger Bürger gewesen sein. Entsprechend wurde gehandelt. Der Schwerverlezte wurde sofort ins französische Militärlazarett nach Wittlich verlegt.
Die Ereignisse aus dieser Zeit wurden von Maria Fuchs geb. Christ zusammengefasst. Zeichnungen und Gedichte von ihrem Mann, Werner Fuchs, der unfreiwillig in das geschehen einbezogen war, sowie ein Zeitungsartikel, ergänzen ihre Ausführungen.