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Grube Apollo (S. Christ)
Die Grube Apollo überdeckt zusammen mit der sich im Nordosten anschließenden Grube Diana eine Fläche von ca. 450 ha. In Betrieb genommen wurde sie 1891. Der Erzabbau wurde 1941 wegen zu geringer Ergiebigkeit eingestellt, endgültig geschlossen wurde sie im Jahr 1954.Die zeitlich unbegrenzte Konzessionen zum Erzabbau im Grubenfeld Apollo erteilte das Preußischen Bergamt im Jahre 1856 dem Kaufmann G. Lade aus Geisenheim. Nach dem Bergwerksgesetz von 1810 hatte er neben der Konzessionsabgabe auch den Oberflächeneigentümern pro Hektar Land eine Grundentschädigung von 4 Pfennig zu bezahlen. Außerdem war nach den gesetzlichen Bestimmungen jeder Schaden, der durch den Betrieb an der Oberfläche entstand (Absenkungen, Risse), sachgemäß zu beseitigt und zu entschädigen.
